Autismusspezifische Förderung

Wir bieten individuelle therapeutische Herangehensweisen in der autismusspezifischen Förderung an:
Förderung durch Verstehen, nicht Veränderung.

Verfahren zur Förderung der Kommunikation und der sozialen Interaktion

  • Einzel- und Gruppenbetreuung
  • gestützte Kommunikation und unterstützte Kommunikation
  • Unterschiedliche Formen der Kommunikation und Interaktion

Förderung der Sinnes – Wahrnehmung

  • Aufmerksam werden für eigene und fremde Wahrnehmungen und Bedürfnisse sowie gemeinsame Handlungsgestaltungen (z.B. Absprachen treffen, Hilfe erbitten und geben, Reihenfolgen einhalten)

Verhaltenstherapeutische Ansätze

  • Verhaltensanalyse
  • Verhaltens- und Kompetenzaufbau mit Hilfe von Bildkarten
  • Aufmerksamkeitsführung
  • Verstärkungslernen
  • Modelllernen
  • kognitive Ansätze
  • Beobachtungspläne

Unsere auf den Einzelnen zugeschnittenen Fördermaßnahmen stärken

Soziale Kompetenzen in Alltags- und Konfliktsituationen

  • Förderung angemessener Formen der Kontaktaufnahme
  • Förderung einer wechselseitigen Interaktion in Sozial und Spielsituationen
  • Erweitern der aktiven und passiven Sprachkompetenz/ Gesprächsführung, d.h. zielgerichteten und situationsangemessenen Einsatz von Sprache sowie Frage- und Antwortverhalten aufbauen (z.T. mit gestützter Kommunikation)
  • Positive Annahme und Bewältigung von Anforderungen
  • Äußern von eigenen Bedürfnissen

Kognitive Fertigkeiten

  • Erweitern kognitiver Fertigkeiten mit Aufmerksamkeitsführung (z.B. Erkennen und Benennen von Gegensätzen, Kategorien, Bedeutungszusammenhängen im Bild)
  • Erarbeiten von Handlungsabläufen: Planung und Umsetzung und Reflexion
  • Erweitern der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit sowie der sozialen Aufmerksamkeit (auf Partner im Spiel/Gespräch achten).
  • Fördern der sozialen Aufmerksamkeit durch individuelle Angebote

Selbsthilfefunktion

  • Lernen um Hilfe zu bitten

Wir bieten außerdem

Beraten und Begleiten bei Alltags- und Entwicklungsprozessen

  • Beratung bei individuellen alltäglichen Schwierigkeiten
  • Vorbereitung auf Veränderungsprozesse (z.B. Kindergarten, Schule, Beruf, neue Wohnsituationen)
  • Beratung des familiären Umfeldes (Freizeitgestaltung, Jugendgruppen, Ferienfreizeiten)
  • Austausch über Entwicklungsschritte
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Strategien im schulischen und häuslichen Kontext
  • Gemeinsames Entwickeln von individuellen Problemlösungsstrategien
  • Begleitung in akuten Belastungs- und Krisensituationen
  • Unterstützung in allen Fragen der schulischen, beruflichen und sozialen Integration

Austausch und Kooperation mit betreuenden Fachpersonen und Einrichtungen

  • Bildungseinrichtungen, wie Kindergärten und Schulen
  • Frühförderstellen, Kindergärten, Schulen
  • Kliniken und Sozialpädiatrischen Zentren
  • Ärzten, Psychologen und Therapeuten
  • Ausbildungsbetrieben, Berufsbildungswerken
  • Arbeitsbereichen /Werkstätten für Behinderte
  • Familienentlastenden Diensten, Ambulanten pädagogischen Hilfen, Familienhilfen
  • Kostenträgern